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Fahrradrahmen

Wenn das Maximum an Leistung gefordert wird, muss alles stimmen. Insbesondere gilt dies für das Zentrum deines Bikes denn der Fahrradrahmen ist ebenso individuell für den Einsatzbereich geschaffen, wie die Laufräder oder die (Feder/Starr-)Gabel. Er verbindet alle Einzelteile zu einer Einheit, die perfekt aufeinander eingespielt sind. Die Rahmenform, Länge und Winkel der Rohre, aber auch das verwendete Material sind entscheidend für die richtige Sitzposition und den Einsatzzweck. Zudem entscheidet auch die Optik, egal ob der Hersteller ihn lackieren oder pulverbeschichten lässt.

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Die Wahl der richtigen Größe

Bevor man sich auf die Suche nach einem Fahrradrahmen begibt, sollte man sich über das richtige Einsatzgebiet im Klaren sein. Für den Rennradfahrer ist ein möglichst leichter Rahmen mit relativ langen Oberrohren und einer gebeugten Haltung sinnvoll, während für einen Trekking- oder Tourenfahrer höhere Sitzwinkel und eine damit verbundene, aufrechte Position Sitzposition interessant sind. Da kaum ein Einsatzbereich so breit gestaffelt ist, wie der des Mountainbikes, gibt es auch bei den Rahmen viele verschiedene Varianten, Möglichkeiten und Exoten. In der Regel ist der MTB-Rahmen so gebaut, dass die Sitzposition leicht gebeugt ist und die Arme beim Griff an den Lenker leicht angewinkelt sind. Je aufrechter man sitzt, desto bequemer wird die Position und kann eventuelle Schmerzen oder taube Gliedmaßen verhindern. Man büßt aber gleichzeitig Aerodynamik ein, was gerade im Wettkampf von Nachteil sein kann. Geht es beispielsweise in den All Mountain Bereich und damit über jegliches Gelände was die Natur bietet, ist Kontrolle das A und O. Eine aufrechte Sitzposition und stärker angewinkelte Ellbogen sorgen für sicheres Fahrverhalten, besonders in steilem Gelände.

Jeder Hersteller fertigt etwas anders. Daher sollte man die Größentabellen oder Tipps zur richtigen Auswahl des jeweiligen Rahmens beachten und kann sich damit schnell und sicher entscheiden.

Damit auch alles passt! Drei wichtige technische Angaben:

Damit die Anbauteile auch an den Rahmen passen, sind drei wichtige Dingen zu klären:

  • Welches Maß hat das Steuerrohr für den Steuersatz und die Federgabel?
  • Welches Maß hat das Tretlager-Rohr für das Innenlager der Kurbel?
  • Welche Ausfallenden hat der Rahmen, damit das hintere Laufrad passt?
Sind diese Fragen erst einmal geklärt, hat man die wichtigsten Angaben bereits in Erfahrung gebracht.

In das Steuerrohr, also der Spitze des Rahmens, wird der Steuersatz eingebaut. Wie der Name es sagt, sorgen diese Lager dafür dass ein Steuern, sprich: die Bewegung des Lenkers und dem verbunden Vorderrades, möglich ist. Das Rohr hat verschiedene Durchmesser, denn auch hier steht die Forschung nicht still. Stetig wird versucht die Verbindung zu verbessern. War früher ein Durchmesser von 1“ der Standard, gibt es heute Durchmesser von 1 1/8“, die sogenannte „Tapered“-Variante die am oberen Rohrende 1 1/8“ und untenliegend 1.5“ misst, oder auch durchgehend 1,5“ Durchmesser haben kann.

Ebenso gibt es beim Tretlager-Rohr, in das das Innenlager und damit die Antriebskurbel verbaut wird, verschiedene Standards. Beim sogennanten BSA-Standard hat dieses Rohr vorgeschnittene Gewinde, in die die Lagerschalen des Innenlagers verschraubt werden können. Beim Press-Fit Standard werden die Lagerschalen direkt in den Rahmen gepresst. Vorgeschnittene Gewinde gibt es hier keine. Auch hier empfiehlt sich vor dem Kauf eines Innenlagers der Blick in die Bedienungsanleitung oder das technische Datenblatt des Rahmens.

Bei den Ausfallenden muss natürlich darauf geachtet werden, dass das hintere Laufrad hinein passt. Sehr schnell findet man diese Angabe in einem technischen Datenblatt oder der Anleitung des Rahmens. Gab es früher fast nur den klassischen Schnellspanner, dessen genormter Achsendurchmesser 5mm beträgt und durch die Federn bedingt in Rahmen-Ausfallenden mit 10mm passen, sind heute auch Steckachsen verbreitet. Der Achsendurchmesser ist dicker und je nach Typus ist die Achse länger. Dies führt zu höherer Verwindungssteifigkeit und bringt gerade bei technisch anspruchsvollen Trails Vorteile in der Fahrdynamik.

Dickere Schnellspanner, wie bspw. die DT Thru-Bolt-Serie, mit einem durchgängigen Durchmesser von 10mm passen ebenfalls in Rahmen, die für reguläre Schnellspanner ausgelegt sind.

Bei Steckachsen, die meist einen Durchmesser von 12mm aufweisen, ist es wichtig, zu klären welcher Standard in den Rahmen passt. Denn hier gibt es „reguläre“ Steckachsen ohne Gewinde, den Syntace X-12 Standard, Shimano E-Thru und weitere. Zudem wird die Achse je nach Art in ein Gewinde, das bereits in einem der beiden Ausfallenden besteht, eingeschraubt oder können durch beide Enden geschoben werden.

Besonderheiten am Rahmen

Verwendet man eine Scheibenbremse, sollte auch der Standard des Rahmens und Bremssattels klar sein. Hier wird heutzutage beinahe nur noch der sogenannte „Post Mount“ Standard verbaut. Wichtig ist aber zu wissen, welchen Abstand dieser Standard hat, damit die Bremsscheibe auch passt. Eine Vielzahl von Adaptern ermöglicht hier aber beinahe immer die Montagemöglichkeit.

Einige Hersteller geben auch eine sogenannte „asymmetrische“ Einspeichung des Laufrades vor. Bei dieser Bauweise sitzt die Nabe um 6mm zur Antriebsseite verschoben im Rahmen. Herkömmliche Laufräder mit einem Abstand von jeweils +3mm nach links und rechts passt in solche Rahmen nicht hinein.

Besonderes Augenmerk verdient auch das Schaltauge, die Stelle an die das Schaltwerk montiert wird. Es handelt sich um eine Soll-Bruchstelle, die bei einem Sturz als erstes abreißen soll und damit das Verbiegen der Rahmenstreben oder Abreißen des Schaltwerkes verhindert. Die Schaltaugen sind in einer Vertiefung am Rahmen verschraubt (nur bei sehr alten Modellen findet man noch fest montierte Varianten) und austauschbar. Jeder Rahmenhersteller verwendet hier sein eigenes Design, das zusätzlich je nach Modell ebenfalls unterschiedlich sein kann. Die Menge an verschiedenen Formen ist daher sehr groß und es keine einheitliche Norm für dieses Ersatzteil.

Das richtige Material macht den Unterschied.

Das häufigste verwendete Material für Fahrradrahmen ist Aluminium. Es ist kostengünstig, hält einiges aus und lässt sich ohne Probleme Pulverbeschichten und lackieren.

Rahmen aus Stahl sind beinahe unzerstörbar, aber deutlich schwerer und finden daher im Sport-Bereich nur selten Verwendung.

Um das letzte Gramm Gewicht heraus zu kitzeln kann, man auf Carbonrahmen zurückgreifen. Das Geflecht aus Kohlefaser ist sehr leicht und stabil, aber deutlich teurer als Aluminium und kann je nach Typ / Hersteller eine Gewichtsbeschränkung des Fahrers oder Vorgaben zum zu verwendenden Material haben. Hier sollte man vorher klären, welche Voraussetzungen der Rahmen fordert.

Bewährt hat sich bei allen Rahmentypen eine Konifizierung der Rohre, auch „Butted“ genannt. Die Wandstärke am Ende des Rohres ist hier dicker, in der Mitte dünner. Man erreicht durch diese Art der Fertigung eine höhere Stabilität bei gleichzeitiger Reduzierung des Gewichts und Verbesserung des Fahrkomforts.