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Fahrradkassetten

Kein Antrieb kommt ohne sie aus und stärker als jedes andere Bauteil wirkt sich die Fahrradkassette auf das Ansprechverhalten des Bikes aus. Als Verschleißteil kommt man nicht Drumherum, die Kassette ab und an zu wechseln. Doch nicht nur Verschleiß kann dazu verleiten: Neuere Technologien, andere Materialien oder weniger Gewicht können zu einem Wechsel bewegen. Damit die passende Kassette, die auch ans eigene Fahrrad passt, gefunden wird, sollte man einige Dinge beachten.

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SRAM Kassette PG-1070 10-fach
SRAM Kassette PG-1070 10-fach
98,00 € * ab 57,12 € *
SRAM Kassette PG-1050 10-fach
SRAM Kassette PG-1050 10-fach
83,00 € * ab 41,98 € *
SRAM Kassette PG-1030 10-fach
SRAM Kassette PG-1030 10-fach
65,00 € * ab 35,90 € *
SRAM Kassette XG-1099  XX - 10 fach
SRAM Kassette XG-1099 XX - 10 fach
354,00 € * ab 251,33 € *
SRAM X1 Kassette XG-1180 - 10-42 Z.
SRAM X1 Kassette XG-1180 - 10-42 Z.
278,00 € * 189,89 € *
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Die richtige Abstufung

SRAM Kassette XG-1150 Full PinZur Wahl stehen etliche Abstufungen, Zahnzahl der einzelnen Ritzel und verschiedene Montagemöglichkeiten. Damit es passt, sollte man zunächst im Klaren darüber sein, wie viele Ritzel die Kassette hat, bzw. haben soll. Diese Anzahl bewegt sich aktuell in einem Bereich von 7 bis 12 Zahnkränzen (sog. Ritzeln) und muss zur restlichen, verwendeten Baugruppe passen. Denn hiervon ist so ziemlich jede andere Kompatibilität abhängig, sei es die zu verwendende Kette oder das richtige Schaltwerk. Je mehr Ritzel eine Kassette hat, desto größer ist auch die nutzbare Bandbreite der Gänge und erlaubt für so ziemlich jeden Einsatzbereich das passende Ritzel. Geht es auf die Straße ist ein möglichst kleines Ritzel gefordert, um eine möglichst große Kraftübertragung zu haben. Auf bergigen Kletterpassagen nutzt man die größeren Ritzel, um langsamer und leichter treten zu können. Generell gilt: Je mehr Zähne ein Ritzel hat, desto leichter ist es zu treten. Eine 10-fach Mountainbike-Kassette mit bspw. 11-32 Abstufung ist zwar sehr allgemein einsetzbar, tendiert aber eher zu einer Geschwindigkeitsorientierten Übersetzung. 11-36 hingegen ist genau das Gegenteil. Die erste, kleinere Zahl gibt dabei die Anzahl der Zähne des kleinsten Ritzels an. Die zweite, größere Zahl die Zahnzahl des größten Ritzels.

Passend zur Abstufung der Kassette, also die Gesamtzahl der einzelnen Ritzel, muss auch die Kette gewählt werden. Denn die gesamte Baubreite ist, obwohl die Abstufung immer größer wurde, nur unmerklich breiter geworden. So wurde die Kette passformbedingt schmäler und läuft nur auf der passenden Abstufung wirklich sauber, sprungfest und leichtgängig.

Das Material

Ist man auf der Suche nach einem Tuningpart, ist die Materialfrage entscheidend. Denn hierdurch verbessert sich nicht nur die Haltbarkeit und senkt den Verschleiß, sondern reduziert auch das Gesamtgewicht des Ritzels. Das gängigste, verwendete Material ist hochwertiges Aluminium das gleichzeitig kostengünstig und haltbar ist. High-End Kassetten werden aus einem einzigen Block gefräst, wo reguläre Ritzel einzeln gefertigt und dann auf den sogenannten Spider vernietet werden und können auch aus Titan-Material bestehen.

Generell wurde das Gewicht, seit der Herstellerübergreifenden Einführung des sogenannten Hollow Spiders bei gleichbleibender Stabilität stark reduziert. Die Rückseite der Kassette ist bei dieser Bauweise ausgehöhlt und man findet Kassetten mit ausgefüllter Rückseite beinahe nur noch bei preisgünstigen Produkten. Speziell für e-Bikes gefertigte Kassetten sind zwar schwerer, halten aber auch den immens hohen Kräften des elektronisch erzeugten Drehmomentes stand.

Der richtige Freilauf

Wechselt man die Kassette, sollte man wissen welches Freilaufsystem verwendet wird. Der große Standard war früher der klassische Shimanofreilauf oder, im Rennradbereich ein Campagnolo-System. Die Firma Sram brachte vor einiger Zeit ein eigenes Freilaufsystem auf dem Markt, den sogenannten XD-Freilauf. Hierdurch ist es möglich, auch (Sram-)Kassetten zu verwenden, die als kleinste Ritzel 10 Zähne haben, es sind aber speziell hierfür gefertigte Kassetten notwendig.

Die Montage

Shimano Ultegra Cassette CS-6800Für die Montage benötigt man zwei verschiedene Werkzeuge und sollte stets Handschuhe tragen, da die Zähne der Ritzel offen liegen. Zunächst wird die zu montierende Kassette auf den Freilauf geschoben und mit leichter Bewegung auf Spiel geprüft. Es ist möglich dass je nach Herstellertoleranz- oder Vorgaben ein sogenannter Distanzring verwendet werden muss. Hat die Kassette Spiel (wackelt also auf dem Freilauf seitlich bzw. nach fertiger Montage noch vor- und zurück), ist ein Distanzring von Nöten. Liegt die Kassette auf dem Freilauf, wird der Abschlussring in das Gewinde des Freilaufs gedreht. Hier kommt ein sogenannter Kassettenabzieher ins Spiel, mit dem der Ring um das angegebene Drehmoment verschlossen wird. Auch nach diesem Schritt sollte man auf Spiel kontrollieren um auszuschließen, dass eventuell ein Distanzring verwendet werden muss.

Zur Demontage setzt man den Kassettenabzieher an und hält die Kassette, die man in Drehrichtung bewegen muss, mit der sogenannten Kettenpeitsche fest und kann so den Abschlussring wieder lösen. Tipp: Ist die Kassette verschließen, sollte man auch immer die Kette wechseln um eine optimale Performance gewährleisten zu können.

Mit der Wahl der richtigen Kassette hat man nicht nur mehr Spaß am Biken, sondern ist auch für beinahe jede Gelegenheit richtig gewappnet. Im Onlineshop bieten wir daher für jedes Bike, egal ob Mountaibike, Rennrad, e-MTB, e-Bike oder Trekking Allrounder die passende Kassette und Zubehör an.